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Fashion Lexikon: Tunika

Frau in Tunika tanzend im tropischen Garten
Tunikas gehören mit ihrem lockerleichten Schnitt einfach zum Sommer dazu. © Getty Images/iStockphoto, olegbreslavtsev

Die Tunika – Fashion-Piece mit antiken Vorfahren

Von der Antike bis weit ins Mittelalter war die ärmellose Tunika ein fester Bestandteil der Alltagskleidung von Männern und Frauen. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen, denn die Wurzeln liegen in der Kultur der alten Römer. In ihrer ursprünglichen Form bestand sie aus zwei rechteckig geschnittenen Stoffteilen. Sie wurden durch Spangen, sogenannte Fibeln, zusammengehalten. Später kamen auch an Seite und Schulter vernähte Tuniken mit Ärmeln in Mode. Als klassisches Accessoire zur Tunika trug der modebewusste Römer stets einen im Bereich der Taille verschnallten Gürtel.

Das macht die Tunika aus

In der modernen Fashion ist die Tunika ein locker fallendes Oberteil, das im Gegensatz zum ähnlich aussehenden Minikleid mit einer Hose getragen wird. Der Übergang zu Bluse und Kleid ist fließend und lässt sich nicht immer scharf abgrenzen. Die Designs reichen von auffällig bunt bis zum schlichten Modell in Weiß oder Schwarz. Sie hat lange oder kurze Ärmel, bedeckt jedoch immer den oberen Teil der Schultern. Häufig ziert eine dekorative Knopfleiste die Vorderseite. Sie ist jedoch kein zwingendes Kriterium für die Einstufung. Fließend fallende Baumwolle, Chiffon oder Mischgewebe dienen als typische Stoffe für dieses ladylike Piece, doch auch Stricktuniken sind nicht unüblich.

Als besonders angesagt gelten Tuniken im verspielten Boho-Style. Die fließenden Stoffe sehen zu diesem romantischen Hippie-Look einfach stylish und sexy aus. Sweete Verzierungen aus Spitze oder Pailletten sowie Stickereien sind typisch für den Tunika-Look und lassen das Piece schnell zum Lieblingsteil im Kleiderschrank aufsteigen. Für das Business-Outfit stehen klassische Tuniken in gedeckten Farben hoch im Kurs. Ihr Design ist sachlicher und geradliniger, aber sie verleihen dem Büro-Look trotzdem einen dezenten femininen Touch.

Gerne getragen: Das Tunika-Kleid

Eine stylishe Variante ist das Tunika-Kleid. Im Gegensatz zur normalen Tunika kann es ohne Hose getragen werden und lässt den Blick auf schöne Beine frei. Tolle Kombi dazu: hochschaftige Lederstiefel und große Ketten in Silber mit Halbedelsteinen – hat etwas von Seventies-Style und sieht einfach supersexy aus.

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