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Harte Hunde: Spezialeinsatz in Ungarn

Spezialauftrag in Ungarn
Spezialauftrag in Ungarn Schicksalsschlag 00:12

Das Tierheim im ungarischen Örtchen Szentendre nördlich von Budapest hatte sich viel vorgenommen: neue Zwingeranlagen sollten gebaut werden und eine neue Quarantänestation für kranke Katzen.

Aber kurz nachdem die Arbeiten begonnen hatten, kam es zu einem tragischen Unfall mit tödlichem Ausgang. Der Tierheimleiter Bandi András Sztakó war auf dem Weg ins Tierheim, als ein entgegenkommendes Auto von der Fahrbahn abkam und frontal mit ihm zusammenprallte. Seither stehen die Tierheimmitarbeiter unter Schock. Besonders Bandis 74-jährige Mutter Edith trauert um ihren Sohn. Sie leitet seither das Tierheim. Aber die Bauarbeiten liegen still. Und die sind dringend notwendig. Jede Woche sterben kranke Katzen, weil die Quarantänestation fehlt. Außerdem kommen ständig neue Hunde im Tierheim an. Die Zwinger sind überfüllt. Hier wird dringend neuer Platz benötigt, sonst können keine Notfälle mehr aufgenommen werden.

Ralf Seeger macht sich mit den Harten Hunden auf den Weg nach Ungarn. Im Tierheim haben sie nur eine Woche Zeit, die brachliegenden Baustellen zu vollenden. Außerdem wollen sie die Lebensbedingungen der Tiere verbessern. Hier fehlt es nämlich an allem, ob Futter, Hundehütten oder Unterstände als Schutz vor Regen und sengender Hitze. Die Armut ist im Tierheim allgegenwärtig. Und die Tagesabläufe sind ganz anders als in deutschen Tierheimen. Da es an Hundefutter mangelt, wird schon früh morgens eine Suppe aus Schlachtabfällen gekocht. Besonders die alten und kranken Hunde haben es den Männern angetan. Sie haben in Ungarn fast keine Vermittlungschancen und die meisten von ihnen werden im Tierheim sterben. Darunter ist auch der 14-jährige Rüde Max. Er hat einen Tumor, aber für die notwendige OP fehlt dem Tierheim das Geld. Also sind die Harten Hunde gefragt: sie wollen Max das Leben retten.

Wie Ralf Seeger und sein Team helfen, sehr ihr am Samstag ab 19:10 Uhr.