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#VOXStimme

"Ich habe einen Sohn verloren und eine Tochter gewonnen"

#VOXStimme zum Start der Vielfaltswoche: Katja Friedrich mit dem Thema Transgender

"Ich habe meinen Sohn verloren, aber eine Tochter gewonnen"
"Ich habe meinen Sohn verloren, aber eine Tochter gewonnen" Thema Transgender: #VOXStimme mit Katja Friedrich 02:00

„Liebt eure Kinder als Menschen!“ Passend zum Start der Vielfaltswoche gibt es die #VOXStimme diesmal zum Thema Transgender. Und zwar von Katja Friedrich. Katja ist verheiratet, Mutter dreier Kinder und erzählt von dem Moment, der das Leben ihrer Familie komplett auf den Kopf gestellt hat. Außerdem nutzt sie die Chance, sich mit einem klaren und sehr eindringlichen Appell an alle zu richten. An alle Betroffenen, die sich angesprochen fühlen - und an den Rest der Welt.

Katja Friedrich: "Ich habe meinen Sohn verloren, aber eine Tochter gewonnen"

„Mama, wir haben ein Problem!“ So hat sie angefangen, die Geschichte und damit auch die Odyssee von Katja Friedrich und ihrer Familie. Eines ihrer drei Kinder, das als Sohn geboren wurde, hat sich dem biologisch zugeordneten Geschlecht nicht zugehörig gefühlt. In der #VOXStimme spricht sie nun offen und ehrlich aus der Sicht einer Mutter über ihre Ängste, ihre Erfahrungen und ihre Lehren aus dieser Zeit. „Keiner sagt, dass es einfach ist“, so Friedrich. Aber sie weiß auch, dass es sich lohnt, den richtigen Weg zu gehen: „Heute sind wir sehr dankbar dafür, als Familie noch enger zusammengewachsen zu sein. Ich habe meinen Sohn verloren, aber ich habe eine Tochter gewonnen.“

Eindrucksvoll, engagiert, echt. Katja Friedrich ist die #VOXStimme zum Thema Transgender
Eindrucksvoll, engagiert, echt. Katja Friedrich ist die #VOXStimme zum Thema Transgender © RTL

"Die Welt ist bunt, und das ist gut so!“

Katja Friedrich hat es selbst erlebt und weiß, was es bedeutet, Toleranz und Offenheit zu leben. Zu lieben, ohne zu bewerten. Bedingungslos eben. Die Chance darauf wünscht sie jedem Menschen. Und deshalb fordert sie: „Hinterfragt euch. Arbeitet an eurer Akzeptanz und Toleranz.“ Denn Toleranz tut schließlich nicht nur dem gut, der sie erfährt, sondern ganz besonders auch dem, der sie zeigt. (gdu)