Der erste vegane Schwangerschaftstest : Die Höhle der Löwen: Dieser Pitch kommt mit doppelter Triggerwarnung

Mit einer emotionalen Triggerwarnung startet das Gründer-Team bestehend aus Stephanie Pfeil-Coenen (35), Dr. Alina Eilers (31) und Stanislaus Hans (35) in seinen Pitch - und sorgt sofort für Gänsehaut.
Antikörpertests kennen viele, zum Beispiel den Corona-Test oder Schwangerschaftstest. Diese beruhen auf Antikörpern, die bestimmte Hormone – wie HCG im Urin – erkennen. Doch:
„Wo kommen diese Antikörper her? In den meisten Fällen von Tieren. Das Tragische: Sie sterben dafür.“

Tierleid hinter der Technik
Es gibt zwei Wege, Antikörper zu produzieren: im Tier oder im Labor. Bei ersterem werden Mäusen Krebszellen injiziert, die unkontrolliert wachsen. Die Antikörper werden aus dem Bauchraum entnommen – „das Tier stirbt durch die wuchernden Krebszellen.“
Doch auch die Laborvariante hat Schattenseiten
„Man nimmt einem toten Tier die Zellen, die Antikörper produzieren und vervielfältigt sie in einer Flüssigkeit, die häufig das fötale Kälberserum enthält“, erklärt Gründerin Dr. Alina Eilers
Dafür wird eine schwangere Kuh geschlachtet, das Kalb entbunden und aus seinem noch schlagenden Herz das Blut entnommen.

Die Alternative: hey mela – ein veganer Schwangerschaftstest
Die Gründer von hey mela zeigen, dass es auch anders geht – ganz ohne Tierleid. Ihre Lösung: ein zum Patent angemeldeter Schnelltest, bei dem die benötigten Antikörper nicht mehr in Tieren, sondern in Kieselalgen hergestellt werden. Diese winzigen Algen brauchen lediglich Salzwasser, Licht und moderate Temperaturen, um zu wachsen.
Als erstes Produkt bringt hey mela einen veganen Schwangerschaftstest auf den Markt. Für die Anwenderinnen bleibt alles vertraut – einfach in der Handhabung, zuverlässig im Ergebnis. Der entscheidende Unterschied liegt in der nachhaltigen und ethischen Produktion.
„Wir setzen technologisch wie auch moralisch völlig neue Maßstäbe und wollen unseren Ansatz weltweit zum Standard machen“, erklärt Gründerin Dr. Alina Eilers.

In der Sendung fordern die Gründer ein Investment von 200.000 Euro für zwei Prozent Firmenanteile – eine Unternehmensbewertung von 10 Millionen Euro. Dieses selbstbewusste Angebot sorgt für Diskussionen: Wird sich dennoch ein Löwe oder eine Löwin auf den Deal einlassen?