: Goodbye Deutschland: Das Boutique-Hotel in der Zentraltürkei war keine gute Idee

Familie Alan ist mit den drei Kindern Osan Junior (10), Sue (9) und Tiger (4) aus Mannheim in die Türkei ausgewandert. Eigentlich nach Bodrum, aber weil Papa Osan vor Geschäftsideen nur so strotzt, eröffnen sie auch noch ein Hotel im 900 Kilometer entfernten Kappadokien. Doch dann kommt ein Erdbeben.

Auswanderer mit großen Plänen

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Familie Alan aus Mannheim ist nach Bodrum ausgewandert, um mehr Zeit füreinander zu haben. In Deutschland hat der erfolgreiche Bau-Investor Osan rund um die Uhr gearbeitet. Doch bereits bei der Einschulung der Kinder in Bodrum kommen erste Zweifel an dem Plan. So richtig begeistert sind die Kids nämlich nicht von der neuen Heimat. Aber Papa Alan hat immer eine neue Idee: ein Boutique-Hotel in der Zentraltürkei soll die Lösung der familiären Probleme bringen. Möglicherweise mit eigener Walnuss-Plantage als zweiter oder dritter Einnahmequelle.

Die Ruhe vor dem Sturm

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Ehefrau Derya (42) macht gerade Fotos von den Traktoren für die Walnussplantage, da wackelt plötzlich die Erde. Ein schweres Erdbeben hat die Türkei am Vortag erschüttert und das Nachbeben macht die Familie verständlicherweise nervös. Die drei Kinder werden vorsichtshalber aus dem Haus geholt. Zum Glück ist das Hotel weit genug vom Epizentrum entfernt und alles geht glimpflich aus. Aber auf den Überwachungskameras sieht man, dass das Wasser im Pool hin- und hergeschwappt ist wie auf dem offenen Meer. Da werden die üblichen Auswandererprobleme plötzlich ganz klein.