Daniel Kotter will mit Frau Jenny und Sohn Finn nach Tansania auswandern und eine eigene Tauchschule eröffnen, obwohl beide das Land noch nie erkundet haben. Auch die Tauchgebiete von Tansania sind ihnen nicht bekannt. Ob sich überhaupt ein Tourist in eine Tauchschule verirren würde? Der Plan ist verwegen und der Start auch nicht geschmeidiger.
Sie will den Flughafen nicht verlassen : Goodbye Deutschland: Auswanderin Jenny ist schon nach wenigen Minuten in Tansania völlig verzweifelt
Haustiere haben in Tansania nicht so einen Stellenwert wie in Deutschland
Jenny und Daniel haben ihre geliebten Haustiere - einen Hund und zwei Katzen - mitgenommen. Dafür haben sie 2.000 Euro Fluggebühren bezahlen müssen. Doch der Zoll in Tansania will mehr. Vier Stunden müssen sie mit den Zollbeamten diskutieren und kommen nur dank ihrer Freundin Hannah und 400 Euro "Zollgebühr" überhaupt an die geliebten Vierbeiner.
Die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende
Ihrer Freundin Hannah haben sie 5.000 Euro für eine Holzhütte in deren Lodge bezahlt. Dort wollen sie auch die Tauchschule aufziehen. Doch Hannah beherbergt noch Touristen in der Hütte und so muss Familie Kotter samt Kleinkind und drei Haustieren in einen 4qm-Verschlag ziehen. Die Nerven liegen also gleich am ersten Tag blank.
Mit dem verkorksten Start wachsen auch die Zweifel
Die Rheinland-Pfälzer haben schon die Unterwasserwelt in Ägypten, Thailand und Zypern erkundet. In Tansania sind sie allerdings noch nicht abgetaucht. Doch ausgerechnet dort wollen sie jetzt ihre neue Existenz aufbauen. Die richtige Entscheidung? Denn nur wenn die neue Tauchschule ein Erfolg wird, gibt es die Chance auf ein Happy End.