: Goodbye Deutschland: Janine Hundt möchte Kindern in Tansania helfen

Auswanderin Janine Hundt lebt inzwischen wieder in ihrer Heimat Wittenberge in Brandenburg. Sie hat sich in Tansania keine tragfähige Existenz aufbauen können und ihre Tochter Inaya braucht medizinische Hilfe in Deutschland. Dennoch lässt sie es sich nicht nehmen, ab und zu ins Land ihrer Träume zurückzukehren. Ihr Mann Attu lebt dort noch und außerdem hat sich auch noch ein größeres Anliegen.

Die kleine Yunge lebt gefährlich

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Janine möchte helfen - Kindern, denen aufgrund einer Pigmentstörung Verfolg und Tod drohen. Seit Jahren schon beschützen sie und Attu das Mädchen Yunge, das in Tansania unter Diskriminierung leidet. Für die Kleine ist es in Tansania brandgefährlich. Als Albino sind ihre Körperteile bei Voodoo-Priestern beliebt. Sie sollen Glück und Reichtum bringen, denken einige Einheimische. 

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Janine sucht für Yunge deshalb ein Internat, in dem sie sicherer ist. Ihre eigentliche Familie bietet dem Mädchen keinen Schutz mehr. 

Und was ist mit Ehemann Attu?

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Janine lebt mit Tochter Inaya zwar wieder in Deutschland. Doch sie wartet auch auf eine Entscheidung, die ihr Leben erneut verändern könnte: Wird ihr Mann Attu aus Tansania ein Visum erhalten? Die Ehe der beiden litt monatelang unter der Distanz, Attus Verschlossenheit und seinen Trinkproblemen. Bei ihrem Urlaub benimmt sich der Ehemann allerdings vorbildlich, so dass Janine auf eine gemeinsame Zukunft in Brandenburg hofft.