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Das perfekte Dinner: Bei Björn sollte man sportlich sein

Sechs Stockwerke bis zum Aperitif

In einer Dinner-Woche, bei der fünf besondere Häuser von ihren Besitzern präsentiert werden, macht Björn in Kiel bereits einen beeindruckenden Anfang. Er hat für eine schmale Baulücke ein bewohnbares sechsstöckiges Domizil entworfen und ausgebaut und so nebenbei das schmalste Haus Deutschlands geschaffen. Die Gäste sollten am ersten Abend möglichst sportlich sein, um ihr Dinner zu genießen, denn fehlende Breite hat Björn mit sechs Stockwerken wettgemacht, um genug Platz für sich und seine Familie zu haben.

Wie man einen Schlitz bewohnbar macht

Der Perfektionist Björn bemerkt sofort "18:28“, als die für 18:30 angekündigten Gäste klingeln. Ob er sie trotzdem reinlässt oder sie wie das Kamerateam am Morgen abwimmelt, bis die vereinbarte Zeit erreicht ist? Aber er lässt Gnade vor Recht ergehen, zumal er zum Türöffnen ja erstmal schlappe fünf Stockwerke überwinden muss. Dann ist die korrekte Ankunftszeit sowieso erreicht.

Die überpünktlichen Christiane und Hans-Joachim kommen dann auch in den Genuss einer exklusiven Hausführung, beschränken sich aber lieber auf die unteren Etagen. Frühzeitiges Kräftesparen erfasst man in dieser Umgebung offensichtlich instinktiv. Christiane bemerkt als Künstlerin sofort wohlwollend die musischen Accessoires in der Architektenwohnung und amüsiert sich königlich über das Bau-Konzept: "Einen Schlitz bewohnbar machen“. Sie selbst muss sich mit ihrer Behausung aber gar nicht verstecken, bewohnt sie doch einen ehemaligen Luftschutzbunker und hat damit wahrscheinlich das sicherste Haus Deutschlands. Doch erstmal heißt es sechs Stockwerke bis zur Dachterrasse hochklettern. Björn hat den Aperitif serviert.

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