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Das perfekte Dinner: Bettina lebt in einem Bahnhofsgebäude mit bewegter Vergangenheit

Ein Haus - Hundert Jahre Geschichte

An einem Ort, der jahrzehntelang für Aufbruch und Bewegung stand, ist heute Ruhe eingekehrt. Zumindest abgesehen von dem Geplapper der gutgelaunten Dinner-Gastgeberin Bettina. Diese bewohnt gemeinsam mit ihrer besseren Hälfte ein ehemaliges Bahnhofsgebäude. Die Geschichte von dessen Aufbau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts enthält leidvolle Details. Wie wohl die Dinner-Gäste auf darauf reagieren?

Freud und Leid

Von außen sieht der alte Bahnhof noch fast so aus wie in den Zeiten, als der Zugbetrieb noch lief. Tatsächlich sind jedoch schon 15 Jahre vergangen, seit die letzte Bahn in Merzdorf gehalten hat. Im Inneren des Hauses erinnern unter anderem Schilder an dessen spannende Historie. Doch nicht alle Geschichten rund um das Gebäude sind so lustig, wie die Story von Bettinas Ehemann Micha, der als Teenager nach dem Feiern öfter mal auf einer der Holzbänke im Bahnhof geschlafen hat.

Der Anbau des Gebäudes, der ehemalige "Güterboden", wurde im Winter 1920 unter schwersten Bedingungen von russischen Kriegsgefangenen erbaut. So mussten sie die gefrorenen Ziegelsteine allein durch ihre Körperwärme auf eine Temperatur bringen, die das Vermauern möglich machten. Ob Bettinas Gästen bei solchen Stories am Ende der Appetit vergeht?

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