MO - FR | 19:00

Das perfekte Dinner in Bamberg: Juliane im kulinarischen Steckbrief

Horrorfilm ja, Horror-Essen nein!

Am vierten Tag bei "Das perfekte Dinner" in Bamberg möchte Juliane mit allerlei Köstlichkeiten für Geschmacksexplosionen sorgen. Wenn die fröhliche Gastgeberin mal nicht kocht, schaut sie gerne Horrorfilme. "Trash ist meine heimliche Leidenschaft", gibt sie zu. An ihrem großen Abend fährt Juliane jedoch andere Geschütze auf. Schließlich soll sich ihr Dinner nicht als kulinarischer Horror entpuppen.

Juliane "gewinnt" auch ohne Platz 1

An Tag vier bei "Das perfekte Dinner" in Bamberg kocht Juliane.
Kann Juliane die Gäste mit ihrem Menü verzaubern?

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?
Ich mag es, wenn mir das Gefühl vermittelt wird, ein willkommener Gast zu sein und sich zuhause zu fühlen.

Was war dein größter Kochunfall?
Ich habe mal beim Pfannkuchenmachen das Salz mit dem Zucker verwechselt. Das gab zwar einen herrlichen Glanz beim Ausbacken, aber leider einen widerlichen - eventuell sogar gesundheitsgefährdenden - Geschmack.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?
Ich bin sehr humorvoll und ehrlich. Ich stopfe mir oft zu viele Termine in einen Tag oder das Wochenende, da achte ich noch nicht ausreichend auf Pausen.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?
Milch für den Kaffee – weil der ohne einfach nicht schmeckt. Schokolade – wenn mein Freund oder die Mitbewohner von Schokogelüsten überfallen werden. Bier – für alle Gelegenheiten.

Wieso machst du beim "perfekten Dinner" mit?
Weil ich die Sendung seit 10 Jahren schaue und unheimlich gern mal hinter die Kulissen blicken möchte. Und wenn ich da nebenbei noch nette Menschen kennenlernen kann, die AUCH gerne kochen UND essen, kann ich ja nur gewinnen.

Was macht für dich ein "perfektes Dinner" aus?
Gute Zutaten und eine lockere Atmosphäre. Und dass man laut und viel lachen kann.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?
Dass sie immer mit Getränken versorgt sind und gemütlich sitzen können.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?
Als mein 16 Jahre jüngerer Bruder mir beim Babysitten mal ein Toastbrot mit Butter, Nutella, Salami, Honig und Oliven serviert hat mit den Worten: "Du sagst auch immer, man muss immer erst probiert haben, bevor man sagen kann‚ es schmeckt mir nicht" – und siehe da: Es war gar nicht so übel.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:
Immer mit Liebe umrühren!

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?
Im "Pelikan" in Bamberg gibt es thailändische Küche mit klassisch fränkischen Zutaten. Da habe ich mal ein Bratwurst-Curry in Kokosnusssoße gegessen. Klingt seltsam - hat aber ganz hervorragend miteinander harmoniert.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt? Bitte kurz erläutern.
Ich liebe mein uraltes Windmühlmesser. Mit dem schneide ich vom Apfel über Brot bis zu Wildschweinkeulen einfach alles. Und mein Geschirr: Das habe ich aus all meinen Reisen zusammengetragen und jedes Stück erinnert mich an einen anderen Urlaub oder eine andere Kultur. Wirkliche Fehlkäufe habe ich nicht – nur vielleicht Produkte, deren Sinn sich mir noch mehr erschließen könnten.

Bei André gibt es ein kreatives Weihnachts-Dinner

Entspannt-chaotischer Gastgeber

Bei André gibt es ein kreatives Weihnachts-Dinner