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Das perfekte Dinner in Hannover: Auf Herz und Nieren

Ganz neue Erfahrung für die Gäste

Antje bittet zu Tisch. Die rüstige Rentnerin provoziert bekanntermaßen gerne und genau das möchte sie auch mit dem vierten Dinner der Hannoveraner Woche. Versprochen hat sie den Gästen in der Speisekarte „Dreierlei vom Kalb“. Da so ein Kalb aus vielen verwertbaren Fleischsorten besteht, kann es natürlich auch zu einigen Überraschungen kommen.

Provokation mit Plan

Der aus einer Fleischerfamilie stammende Marcus ist neugierig und stattet Antje einen Besuch in der Küche ab. Was er da sieht, lässt ihn nicht schlecht staunen. Als Metzgersohn erkennt er natürlich, dass es an diesem Abend Innereien geben wird. Mit diesem Wissensvorsprung geht er schelmisch grinsend zu den anderen Mitstreitern zurück. Die müssen sich allerdings noch gedulden, denn Antje ist noch schwer beschäftigt, die Innereien auch optisch ansprechend anzurichten.

Dann ist der große Moment gekommen. Nach dem Servieren löst die Gastgeberin das Rätsel um die drei Kalbfleischsorten: „Das ist einmal Herz, überbackenes Kalbsbries und Kalbsnierchen. Dazu noch geschmorte Zwiebeln und bei den Nieren geschmorte Radieschen. Salz und Pfeffer stehen da drüben“. Widerspruch ist sowieso zwecklos, also ergeben sich die Gäste ihrem Schicksal und testen die ungewöhnliche Hauptspeise an. Dirk muss es dann aber doch loswerden: „Also mit so einem Gericht anzutreten, das ist … mutig“.

Doch bei Antje ist es nicht nur Mut, es verbirgt sich auch eine eigene Philosophie dahinter. Sie war nämlich schwer gelangweilt von den immer gleichen Speisekarten und Zutaten in Restaurants. Das „Rucola-mit-Putenbrust-Streifen“-Phänomen. Und dem möchte sie einen lebhaften Kontrast entgegensetzen. Hauptsache anders!

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