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Das perfekte Dinner

Das perfekte Dinner in Lübeck: Fernando im kulinarischen Steckbrief

Fernando fühlt sich in drei Orten zu Hause

Gastgeber in Lübeck ist der gebürtige Spanier Fernando. Doch zwei Bezugsorte reichen ihm scheinbar nicht, denn seine Freundin ist Irin und Fernando hat auch die irische Mentalität in sein Herz geschlossen. Es ist ihm sogar gelungen, gestandenen Iren eine Paella unterzujubeln. So geht global!

Fernando kann kein Blut sehen

Fernando Dinner Lübeck
Fernando möchte die Menschen mit seinen Kochqualitäten überzeugen (Foto: VOX)

Welche Eigenschaften schätzt Du an einem guten Gastgeber?

Ich schätze es sehr, wenn der Gastgeber aufmerksam ist und für eine entspannte Stimmung sorgt. Sich wohlfühlen ist die halbe Miete.

Was war dein größter Kochunfall?

Ich kann kein Blut sehen. Ich war dabei, in meiner alten WG für meine heutige Ehefrau zu kochen, als ich mir in den Finger schnitt. Als ich das Blut sah, wurde ich ohnmächtig und musste von meinen Mitbewohnern Sören und Arne verarztet werden. In der Zeit, in der ich ohnmächtig war, ist die Paella verbrannt, die ich kochen wollte. 

Welche Schwächen hast Du, welche Stärken?

Desserts sind nicht mein Ding. Es fällt mir sehr schwer, Nachspeisen zuzubereiten.

Auf der anderen Seite kann ich relativ schnell ein leckeres und gesundes Essen zaubern. Ordnung in der Küche fällt mir auch leicht.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Tomaten, Olivenöl und Knoblauch müssen immer da sein. Sie sind für viele leckere Soßen die Grundbestandteile.

Wieso machst Du beim „perfekten Dinner“ mit?

Ich mache beim „perfekten Dinner“ mit, weil es eine tolle Erfahrung ist.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Ein leckeres Essen, eine entspannte Atmosphäre und sympathische und freundliche Mitmenschen.

Worauf achtest Du besonders, wenn du Gäste hast?

Ich achte darauf, dass die Gäste immer etwas zum Trinken haben und dass sie sich wie zu Hause fühlen.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

In einer irischen Küche eine Paella zu kochen und meine irischen Schwiegereltern zu überzeugen, die Paella zu probieren. Für sie gilt das alte Sprichwort: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:

Ich entferne immer den Trieb aus der Mitte der Knoblauchzehen, um die Intensität des Geschmacks zu verringern und um eine „Knoblauchfahne“ zu vermeiden.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das Du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Gebratene Schweineohren. Die Textur der Schweineohren ist sehr gewöhnungsbedürftig …

Welche Utensilien sind in Deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt? Bitte kurz erläutern.

Ich kann auf mein Tomatenmesser und meinen Mörser nicht verzichten.

Bis jetzt hatte ich nur Glück mit meinen neu gekauften Utensilien. 

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