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Das perfekte Dinner in Trier: Juliette hat immer was zu erzählen

Bei diesem Dinner muss man um seine Redeanteile kämpfen

Aufregung bei Juliette, denn es ist noch viel zu tun bis zu ihrem Dinnerabend: Dessert vorbereiten, Tisch decken, Brot backen. Wichtig ist dabei, dass jeder Arbeitsschritt verbal untermalt wird, damit die Gastgeberin am zweiten Abend auch ihr tägliches Redepensum erfüllt. Überhaupt, die sprichwörtliche Redseligkeit: Die Mitstreiter freuen sich, viel über die quirlige Luxemburgerin zu erfahren, doch es ist etwas schade, dass ansonsten keiner zu Wort kommt, findet man.

Zwei im Interview, eine redet

So auch im Interview vom Vortag. Juliette hält mal wieder ein flammendes Plädoyer für ihr allseits geschätztes Lebensmotto "More is More“: Schon die vielen Kollegen und Kunden in der Apotheke seien gern gesehene Redepartner gewesen, das „More“ sähe man auch daran, dass sie immer Schmuckaccessoires trägt und auch bei der Tischdeko fände sie hier noch Platz für ein Kännchen, dort noch für eins für Löffelchen usw. usw. Der mitinterviewte Thomas verzichtet nach einigen kurzen Ansätzen am Ende komplett auf seine Redeanteile und beschränkt sich wie ein resignierender Ehemann nur noch auf sehr sparsame mimische Anteilnahme am Erzählten.

Ist aber doch auch schön, wenn man sich seine Energie für andere Dinge aufsparen kann. Auch über Details aus der Verwandtschaft weiß man nun ohne größere Anstrengungen Bescheid. Julie, die Tochter von Juliette, wird jedenfalls entzückt sein über die ausgeplauderten Geheimnisse ihrer Sandkastenzeit. Danke Mutti!

Bei Mo reiht sich eine Katastrophe an die nächste

Herd aus, Stuhl kaputt

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