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Das perfekte Dinner: Judith im kulinarischen Steckbrief

Judith: "Ich bin sehr gerne Gastgeberin"

Hobbyköchin Judith ist nicht das erste Mal Gastgeberin. Ganz im Gegenteil - sie hat oft und vor allem liebend gerne Gäste bei sich. Unerwartete Probleme oder Extrawünsche sind für Judith ebenfalls kein Problem: Wenn sie eines ist, dann schnell und spontan. Auch Kritik nimmt sich die 29-Jährige gerne zu Herzen. Dem ersten Tag bei "Das perfekte Dinner" in Berlin steht also nichts im Wege. 

Judith: "Butter hilft immer"

Bei Judith muss immer Butter ins Essen.
Bei Judith muss immer Butter ins Essen.

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?

Wenn man sich als Gast rundum versorgt fühlt, ohne dass man dieses Bemühen beim Gastgeber merkt.   

Was war dein größter Kochunfall?

Selbstgemachte Gnocchis, die als eine Riesengnocchi aus dem Kochtopf kam ...   

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?  

In der Küche bin ich sehr schnell, effektiv und kann auch auf Unfälle spontan reagieren. Wenn ich meiner Schwäche nach Crémant während der Vorbereitung zu sehr zugesprochen habe, sind diese Stärken nicht mehr allzu stark ausgeprägt.   

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein, warum?

Butter – macht alles ein bisschen besser.  

Speck – macht alles ein bisschen würziger.  

Crémant – macht alles ein bisschen schöner.   

Wieso machst du beim „perfekten Dinner“ mit?

Ich bin selber sehr gerne Gastgeber und freue mich darauf, ein kritisches Publikum zu bekochen. Außerdem freue ich mich auf das viele gute Essen.   

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?

Harmonisch abgestimmte Gänge, gute Zutaten (vor allem beim Fleisch ist das sehr wichtig) und eine gute, nicht versiegende Weinbegleitung.  

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?

Ich achte sehr darauf, für jeden Sonderwunsch gewappnet zu sein und darauf, dass alle immer etwas im Glas haben.       

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?

Ein 4-Gänge-Weihnachtsmenü für meine ganze Familie. Denn da galt es nicht nur, eine Gans auf den Punkt innerhalb der Gänge zu timen, sondern auch darum, verschiedene Gourmet-Abstufungen  (von Hauptsache viel Fleisch bis gerne kleine und feine Portiönchen) unter einen Hut zu bringen.    

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:

Timing ist wirklich alles – und Butter hilft immer.   

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?

Da fallen mir zwei ein: Eine übelriechende und komisch aussehende Seafood-Suppe an einem Straßenstand in Hanoi, Vietnam, die sich als gar nicht so schlecht schmeckend herausstellte. Eines der bestens Desserts in einem Luxemburger Restaurant mit der Hauptzutat Steinpilz.   ​

Welche Utensilien sind in Deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt? 

Essenziell sind gute Pfannen und Messer – im Winter haben sich vor allem meine Bräter, die ich mittlerweile in verschiedenen Größen habe, als unverzichtbar entpuppt. Nicht so oft benutze ich hingegen meinen Schnellkochtopf. Den hatte ich mir zwar sehnlichst gewünscht, aber letzten Endes „begleite“ ich das Fleisch dann doch lieber in Ruhe beim Garen. Einen Thermomix wird es bei mir also NIE geben.   

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