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Das perfekte Dinner: Kathrin will ihre Grenzen austesten

Kathrins Menü muss einen roten Faden haben

Am vierten Tag bei "Das perfekte Dinner" in Wien möchte die 31-jährige Kathrin zeigen, was sie an den Töpfen drauf hat. Die extrovertierte Grafikdesignerin liebt gesellige Runden und will auch bei ihrem Dinner für eine harmonische Stimmung unter den Gästen sorgen. Besonders wichtig ist es der Kandidatin, dass jeder immer ein volles Glas hat und dass das Menü einen roten Faden hat. Ob ihr Menü gut bei den kritischen Gästen ankommen wird?

Die 31-Jährige strotzt nur so vor Lebensfreude

Gastgeberin Kathrin
In ihrem Keller setzt Kathrin reichlich Schnaps an. © Tag 4: Kathrin, Wien, VOX / ITV Studios

Welche Eigenschaften schätzt du an einem guten Gastgeber?
Aufmerksamkeit, Gastfreundlichkeit, Kommunikation, Extrovertiertheit und Freude zum Kontakt.

Was war dein größter Kochunfall?
Es war nicht direkt ein Kochunfall. Mein Freund und ich haben diesen Sommer Zirbenzapfen in Korn angesetzt. Nachdem wir den fertigen Schnaps in Flaschen abgefüllt hatten, wollten wir die Zirbenzapfen trocknen und diese als Deko verwenden. Um die Zapfen zu trocken, gaben wir sie ins Backrohr. Nur leider hatte ich eine viel zu hohe Temperatur eingestellt. Ich stand im Wohnzimmer. Als es einen Knall machte, spürte ich eine enorme Druckwelle. Ich hatte nicht daran gedacht, dass die Zapfen ja in hochprozentigem Schnaps eingelegt waren und somit eine Verpuffung im Backofen stattgefunden hat. Daher hat es eine kleine Explosion gegeben, aber Gott sein Dank ist uns und dem Ofen nichts passiert. Sogar die Zapfen konnten wir noch retten und die dienen uns jetzt als Deko.

Welche Schwächen hast du, welche Stärken?
Meine größte Schwäche ist meine Ungeduld und dass ich mir selbst oft unheimlich viel Stress mache. Zu meinen Stärken zählen mein offener Umgang mit Menschen und dass ich sehr kommunikativ und ehrgeizig bin. Außerdem bin ich ein sehr positiver und lebensfroher Mensch.

Welche drei Lebensmittel müssen immer vorrätig sein und warum?
Eier, Dosentomaten und Linsen.

Wieso machst du beim "perfekten Dinner" mit?
Ich mache mit, da ich gerne meine Grenzen austesten möchte und ich sehr neugierig bin, wie ich unter Stress und unter Beobachtung kochen kann.

Was macht für dich ein perfektes Dinner aus?
Wenn die Harmonie unter den Gästen stimmt und der Gastgeber auf einen eingeht. Wichtig ist für mich auch, dass das Menü einen roten Faden hat und gut zusammen passt.

Worauf achtest du besonders, wenn du Gäste hast?
Dass jeder ein volles Glas hat und falls Sonderwünsche bestehen, dass ich diese dann auch zur Zufriedenheit erfüllen kann.

Was war deine größte kulinarische Herausforderung?
Da mein Freund und ich Streetfood lieben, habe ich beschlossen Pulled Beef zu machen. Die Zubereitung war ja nicht so das Problem, nur beim Zerrupfen des Fleischs bin ich an meine Grenzen gestoßen, obwohl das Fleisch butterweich war, ließ es sich mit einer Gabel fast nicht zerteilen.

Dein bester Koch-Tipp/-Trick:
Beim Brotbacken alle 15 Minuten ein kleines Glas Wasser auf den Backofenboden schütten. Durch den Wasserdampf bekommt das Brot die perfekte Kruste.

Was ist das ungewöhnlichste Gericht, das du je gegessen hast? Was ist daran bemerkenswert?
In Alexander Kumpners Albertina Passage (ist mein Lieblingsrestaurant in Wien) gibt es eine Vorspeise, die nennt sich Kumpners Trüffelei. Das ist ein Ein-Stunden-Ei, das eine unglaublich weiche Konsistenz hat, mit Babyspinat und einer cremigen Sauce, darüber wird Trüffel gehobelt. Jede Komponente ist für sich ein Highlight und das Zusammenspiel ein absoluter Gaumenschmaus.

Welche Utensilien sind in deiner Küche unverzichtbar? Welche haben sich als Fehlkauf entpuppt?
​Meine Kartoffelpresse ist für mich unverzichtbar, da ich Kartoffeln in allen unterschiedlichen Varianten liebe. Daher ist die Kartoffelpresse sehr oft bei mir im Einsatz. Auch mein Multizerkleinerer und meine Küchenmaschine sind mir oft wirklich große Hilfen, da ich nach wie vor noch nicht so eine Kraft in meinen Armen habe. Fehlkauf war eindeutig ein Sparschäler, der sich aufgrund der Zacken (damit kann man angeblich auch Julienne-Gemüse schneiden) als gefährliches Gerät entpuppte.

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