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Das perfekte Dinner: Marcus trägt den Ruhrpott im Herzen und auf den Waden

Marcus zeigt Bein: Seine Waden-Tattoos beeindrucken seine Gäste

"Das perfekte Dinner" im quirligen Ruhrgebiet: Marcus hat die Nacht durchgemacht und versucht sich und seine Gäste mit Cuba Libre wieder fit zu machen. Schließlich sollen sie heute mit wachem Blick neben seinem perfekten Menü auch seine beeindruckenden Ruhrpott-Tattoos begutachten, für deren Präsentation er extra eine kurze Hose angezogen hat. Ob er sich dafür einen Lokal-Patrioten-Bonus-Punkt erhofft? 

Engel und Teufel, Kohle und Stahl: Marcus hat sich den Pott auf die Waden stechen lassen

Marcus und seine Ruhrpott-Waden
Das sind doch mal ein paar Waden: Marcus bei seiner Tattoo-Präsentation. (Foto: VOX)

Vierter Tag im Ruhrgebiet: Die "Das perfekte Dinner"-Runde landet heute bei Marcus in Witten. Nach dem langen Abend gestern bei Patrizia ist er gar nicht erst ins Bett gegangen und kümmert sich lieber leicht übernächtigt um sein Low Carb-Brot. Um sich und seine Gäste wieder auf Touren zu bringen, mixt er für sie gehaltvolle Cuba Libre. Ob es mit dem erhöhten Alkoholkonsum heute zur ersten Polonäse beim perfekten Dinner kommt? Und Marcus hat sich extra schick gemacht: Hemd, Weste und eine auf die Farbe seines Barts abgestimmte Krawatte. Nur seine Beinkleider wollen auf den ersten Blick nicht recht dazu passen: Eine kurze Cargohose im Camouflage-Look. Doch die Länge der Hose hat ihren tieferen Sinn: Marcus möchte feierlich das Geheimnis seiner Waden-Tattoos lüften. Patrizia, Hendrik, Jenny und Armando hält es kaum auf dem Sofa vor Neugier. Marcus macht es spannend und beginnt mit seiner Tattoo-Präsentation bei seinem linken Unterschenkel: Grinsende Teufel. Auf dem rechten Unterschenkel: Grimmig dreinschauende Engel. Die Gäste staunen schweigend. Marcus doziert geradezu philosophisch: "Weil man Engel mit etwas Gutem verbindet und Teufel mit etwas Bösem. Und nicht alles, was böse erscheint, ist auch wirklich böse und nicht alles, was gut erscheint ist auch wirklich gut." Wo er recht hat, hat er recht - verständiges Nicken bei seiner Zuhörerschaft.

Doch das Beste sitzt auf den Waden: Hier hat sich Marcus "gebrandmarkt", damit auch jeder direkt sieht, wo er herkommt. Stolz präsentiert er auf seiner linken Wade ein mit stilisierten Kohlefördertürmen unterlegtes "Ruhr" und auf der rechten Wade das dazugehörende "Pott". "Was das Ruhrgebiet halt ausmacht: Kohle und Stahl", erklärt Marcus wissend und nicht ohne Stolz. Die Gäste sind begeistert: "Wie geil ist das denn", fragt sich Jenny und Patrizia erbittet Foto-Erlaubnis, um das lokalpatriotische Kunstwerk für die Nachwelt festzuhalten. Hendrik bemerkt nüchtern: "Das passt wie Arsch auf Eimer". Jenny kann es kaum fassen: "Ich hab´ es geahnt, dass er seine Waden tätowiert hat, aber nicht, dass er so ein geiles Tattoo hat". Niemand scheint mehr an den eigentlichen Anlass des Abends zu denken: Das perfekte Dinner von Marcus zu genießen. Ob sein Essen seine Waden toppen kann?

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