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Das perfekte Dinner: Roland hat noch ein molekulares Ass im Ärmel

Bei Rolands Dessert wird es naturwissenschaftlich - und lecker

"Das perfekte Dinner" bei Roland verläuft recht gut - und doch zaubert der detailverliebte Wiener Agenturchef beim Dessert noch ein Ass aus dem Ärmel und versucht, seine Gäste mit Molekularküche zu beeindrucken. Zumindest der Orangen-Rum-Kaviar kommt gut an. Das Dessert selbst aber auch.

Künstliche Fischeier auf dem Dessert: Roland trumpft auf

Rolands molekulares Ass
Roland zaubert falschen Kaviar für sein Dessert.

Der dritte Tag von "Das perfekte Dinner" wird spektakulär - zumindest, was das Dessert angeht. Die Gäste und Mitstreiter von Roland sind zunächst schon mal von seiner großen Wohnung angetan, in deren Küche man getrost Wiener Walzer tanzen kann, wie Britta mit Roland demonstriert. Sein Menü führt seine Gäste auf eine Reise zwischen Paris und Wien - hin und her und wieder zurück. Schließlich ist seiner Meinung nach die französische Küche mit die beste der Welt. Mit Steinpilz-Cappuccino mit Steinpilz-Croissant und Boeuf Bourgignon und Wiener Backfleisch hat er schon einen gewissen Eindruck hinterlassen, doch beim Dessert will der Perfektionist Roland nichts dem Zufall überlassen. Und zaubert noch sein letztes Ass aus dem Ärmel: "Molekularküche", kündigt er knapp und bedeutungsschwanger an. Klingt spannend und tut seine Wirkung.

Seine Gäste sind jedenfalls zunächst vom Dessert mit feinstem russischen Lachskaviar beeindruckt, der aber gar kein echter ist. Die kleinen glibberigen orangefarbenen Kügelchen bestehen aus Orangensaft und Rum und werden in einem raffinierten Verfahren mithilfe von Agar Agar und gekühltem Öl hergestellt. Rolands Dinnerrunde ist begeistert - natürlich auch von dem köstlichen Dessert selbst. "Ein Traum, diese Nachspeise", schwärmt Christian, "ich hätte mich am liebsten reingesetzt in diesen Teller." "Das war wirklich ein Zehn-Punkte-Dessert", kann Peter nur hinzufügen. Und als wäre das noch nicht genug, muss Roland sein Malakoff-Törtchen und -Parfait auch noch mit ebendiesem "Kaviar" und einer Trockeneis-Nebelshow toppen. Der Wow-Effekt lässt nicht lange auf sich warten. "Spektakulär, das war wunderbar", lässt Britta anerkennend verlauten. "Das habe ich zum letzten Mal mit achtzehn in der Disco erlebt", erinnert sich Peter. "Das war für mich das Non-Plus-Ultra des heutigen Abends", meint Britta. Roland fragt derweil, ob er vielleicht auch 20 Punkte pro Person bekommen könnte. Nein kann er nicht, aber Fragen kostet ja nichts. Ob er mit seinem französisch angehauchten Menü die Führung übernommen hat?

Franco war wohl etwas zu lässig

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