: Goodbye Deutschland: Jennys Kampf um die letzten Rückzugsorte auf Sansibar

Jenny Amann lebt seit 2012 auf Sansibar. Hier baute die Tierfreundin "Cheetahs Rock" auf, eine Auffangstation für gefährdete wilde Tiere. Bis zu 60 Löwen, Tiger, Hyänen, aber auch Schildkröten, Ottern und Buschbabys werden hier beherbergt. 

Doch Jennys Einsatz für Afrikas Tiere wird in den letzten Jahren aufreibender. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit den Einheimischen. Und auch die Finanzierung von "Cheetahs Rock" durch Spenden und durch Eintrittsgelder wird schwieriger. Jenny ist angewiesen auf freiwillige Helfer wie Jeannette. Und die ist schon nach kurzer Zeit schwerst gestresst. Jenny kann sie verstehen.

Jenny kriegt die Sansibar-Krise

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Jenny leidet unter der rasanten Entwicklung der Insel: Verkehr, Baustellen, Müll und schwindende Natur haben sie von der Insel entfremdet. Nur der Kampf um die Wildtiere lässt sie überhaupt noch auf Sansibar verweilen. 

Besonders bewegt sie das Schicksal des Affen Mike, dessen Genitalien von Menschen verstümmelt wurden. 

Freiheit für Mike

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Eigentlich sollte Affe Mike in einem Nationalpark ausgewildert werden, doch dieser ist der um sich greifenden Bebauung zum Opfer gefallen. Mit Hilfe des Tierarztes Dr. Rama sucht Jenny erneut nach einem geeigneten Ort für Mike. Nach einem mühsamen Marsch durch dichten Dschungel finden sie ein abgelegenes Waldgebiet mit anderen Affen und wenig Menschen. Dort lassen sie Mike frei und hoffen, dass er tief in den Urwald zieht und nicht zur Straße zurückkehrt – ein kleiner Erfolg im Kampf gegen den Verlust der Natur Sansibars.

Wie Jenny sich auf "Cheetahs Rock" trotz zunehmender Sansibar-Entfremdung durchschlägt, zeigen wir auf RTL+ in voller Länge