: Liefern ab!: Tim Mälzer weiß nicht, was er kochen soll

Tim Mälzer tritt gegen Roland Trettl in den kulinarischen Wettstreit um die Gunst der anonymen Besteller. Zu Gast sind die beiden Spitzenköche in der "FischZeit" in Eckernförde an der Ostsee, einem Fisch-Bistro, das sowohl Touristen als auch Einwohner unter anderem mit den besten Fischbrötchen der Region versorgt. Die Besonderheit: Nicht nur Tim und Roland kochen für ihre Besteller, auch das Team des Bistros muss gleichzeitig weiterhin seine Kundschaft versorgen. Denn der Imbiss bleibt geöffnet und versorgt hungrige Passanten, die sich entweder für Bewährtes oder aber für die Tagesgerichte der beiden Spitzenköche entscheiden können. Für Mälzer und Trettl eine zusätzliche Herausforderung, da die Tagesgerichte parallel zu den Bestellungen gekocht und herausgegeben werden müssen.

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Ein neuer Ort, eine fremde Küche, Laufkundschaft, reduzierte Zutaten und nur das Equipment, das vor Ort zu finden ist - Stress ist vorprogrammiert. Auch an der Ostsee erhalten die beiden Spitzenköche keine eindeutigen Bestellungen, sondern lediglich Hinweise von anonymen Bestellern ,die es richtig zu deuten gilt. Wer besser errät, wer hinter den Bestellungen steckt, trifft den Geschmack der Gäste umso präziser.

Ebenfalls neu: Die Köche müssen auf einem Lieferschein notieren, wer die Besteller vermeintlich sind. Diese entscheiden am Ende also nicht nur, wer geschmacklich mehr überzeugt hat, sondern auch, wer die Hinweise besser gedeutet hat.

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Damit nicht genug: Welcher Koch mehr Laufkundschaft mit seinem Gericht überzeugt, kann so für das Zünglein an der Waage zum Tagessieg sorgen. Denn dafür gibt es zusätzliche Punkte.
Der erste Hinweis erreicht Tim und Roland in Form eines Pakets. Darin befinden sich zwei Fischerhemden und ein handgeschriebener Brief, in dem sich die Besteller die "große Welt" auf ihren Tellern wünschen. Ein anschließendes Tischfoto offenbart die Personenanzahl und den Ort, an dem sie sich befinden. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt jedoch nicht, weil bereits Laufkundschaft Tagesgerichte bestellt. Während Tim sich darauf konzentriert, arbeitet Roland an einem Drei-Gänge-Menü für die Besteller und kredenzt unter anderem ein Dessert aus seiner Tiroler Heimat. 

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Tim hingegen kommt richtig ins Schwitzen, weil er vor lauter Tagesgerichten die Bestellung etwas vernachlässigt hat. Spätere Hinweise, die die Besteller als "Älteste ihrer Art" beschreiben und merkwürdige Holzstäbe zeigen, bringen die Köche zusätzlich ins Grübeln. Erst nach Ablauf der 45-minütigen Kochzeit wird klar, dass das sympathische Betreiber-Ehepaar eines maritimen Bekleidungsgeschäftes hinter der Bestellung steckt. Roland ist optimistisch, dass er mit seinem Menü überzeugen wird. Doch wer von Beiden hat den dazugehörigen Lieferschein treffender ausgefüllt?