Themen & Personen

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0-9

Die Höhle der Löwen 2019

Die Höhle der Löwen 2019

In der sechsten Staffel von "Die Höhle der Löwen" gehen sieben Investoren auf die Jagd nach den besten Deals mit den neuen Gründern.

Im September 2019 ging die sechste Staffel „Die Höhle der Löwen“ an den Start. Im Frühjahr 2020 folgten noch sechs weitere Folgen der Staffel. Gedreht wurden die neuen Folgen in Köln und die Investoren gingen wieder auf die Suche nach den vielversprechendsten und innovativsten Deals mit den Gründern. „Die Höhle der Löwen“-Moderator Amiaz Habtu, der seit der ersten Staffel 2014 durch die Sendungen führt, war auch in Staffel 6 wieder dabei.

In dieser Staffel war die Jury – das Löwenrudel – so groß wie nie: Judith Williams, Frank Thelen, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer und Dr. Georg Kofler bekamen Gesellschaft vom Neuzugang Nils Glagau. Deshalb mussten sich die Investoren auf den fünf „Löwen“-Stühlen abwechseln. Nils Glagau ist Inhaber und Geschäftsführer des Familienunternehmens Orthomol, das Mikronährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel herstellt. In Staffel 6 stand allerdings auch ein Abschied an: Frank Thelen – ein „Die Höhle der Löwen“-Urgestein – verließ zum Ende der 6. Staffel die Show.

Die Gründer Martin Schott und Raphael Fellmer wollten mit „SIRPLUS“ das Retten von Lebensmitteln salonfähig machen. Lebensmittel, die beispielsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, aber noch immer genießbar sind, kaufen sie ein und bieten sie wieder zum Verkauf an – günstiger als zum Marktpreis. Für 700.000 Euro boten sie den Löwen 6% ihres Unternehmens. Georg Kofler platzte bei dem Pitch der Kragen, denn für ihn war offensichtlich: es geht den Gründern nicht um das Retten von Lebensmitteln, sondern um den Gewinn, der sich mit dem billigen Ankauf und teureren Weiterverkauf erzielen lässt. Auch die anderen Löwen konnten nicht ausreichend Vertrauen fassen und so gingen die Gründer ohne einen Deal nach Hause.

Der Mega-Deal um die Kaffeekapseln aus Holz: Um dem Plastikmüll den Kampf anzusagen, gründeten Julian Reitze und Stefan Zender „rezemo“ und hofften auf ein Investment von 500.000 Euro für 10% des Unternehmens. Die Investoren waren begeistert. Deshalb taten sich Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel zusammen und boten den Gründern 750.000 Euro für 25% des Unternehmens. Die Gründer glaubten allerdings an ihre Bewertung und wollten den 750.000-Deal nur gegen Anteile an ihrem Unternehmen in Höhe von 15% eingehen. Daraufhin legten die Löwen ein neues Angebot auf den Tisch 1.000.000 Euro für 20% des Unternehmens und die Gründer schlugen zu.