Das perfekte Dinner

Der Metzger hat Gastgeber Moritz hängen lassen

Fleischdesaster beim "Perfekten Dinner"

Moritz kann's nicht fassen
Moritz kann's nicht fassen Schlechte Nachrichten 03:47

von Andreas Wessling

Der deutsche Einzelhandel ist auch nicht mehr das, was er mal war. Für seinen Dinner-Abend hat Moritz acht Beinscheiben vom Rind beim Metzger bestellt. Es soll Ossobuco geben. Am Morgen seines großen Tages teilt der Herr Metzger dem verdatterten Hobbykoch dann mit, dass er nur drei liefern könnte und das sei ja wohl schon mal super. Moritz’ Hauptspeise ist jedenfalls gecrasht und was der Gastgeber nun zu unternehmen gedenkt, erzählt er uns im Video.

"Das perfekte Dinner"-Kandidat Moritz ist ein Meister der Organisation

Gut abgehangen ist anders
Gut abgehangen ist anders © VOX

Von seinen Ossobuco-Plänen rückt Moritz jedenfalls wegen kleiner Rückschläge nicht ab. Viel zu sehr hatte er sich darüber gefreut, dass er keine vegetarische Alternative anbieten muss. Statt rechtzeitig das Dinner vorzubereiten, nutzt er die Zeit, um die gesamte Fleischerei-Zunft von Mainz und Wiesbaden abzutelefonieren. Und tatsächlich: Ein Betrieb hat Beinscheiben vorrätig und kann sie sogar zeitig liefern. Allerdings kann man mit den guten Stücken eher Curling spielen als kochen, denn sie sind steinhart und tiefgefroren. Der Fleischfreund weiß natürlich sofort, dass für den optimalen Genuss möglichst wenig Feuchtigkeit in den Stücken sein sollte. Deswegen taut man eigentlich eher nicht am Tag der Zubereitung auf.

Viel Mehl soll das Ossobuco retten

Nun steht der arme Moritz neben seinem Fleisch und erstickt es immer wieder in Mehl, damit die Feuchtigkeit aufgesogen wird. Ob er unter diesen Umständen überhaupt eine schmackhafte Mahlzeit servieren kann? Für einen Platz unter den unvergesslichen Dinner-Kandidaten hat er sich damit immerhin allemal qualifiziert.

Ob die Gäste Verständnis für die widrigen Kochumstände bei Moritz aufbringen, lässt sich auf RTL+ überprüfen. (awe)

In Wien heißt es vor allem : Genießen

Neue Woche

In Wien heißt es vor allem : Genießen