"Sing meinen Song" stillt Hunger! Großer Spendenaufruf für Township in Südafrika

Soforthilfe und Spendenaktion für Township in Nähe des Drehorts

Seit der ersten Staffel 2014 wird das Erfolgsformat „Sing meinen Song“ vor traumhafter Kulisse in Südafrika produziert. Schon damals hat sich der Besitzer der Location im Rahmen der „Grootbos Foundation“ für Familien im benachbarten Township Masakhane engagiert, die teilweise in ärmlichsten Verhältnissen leben. Seit 2017 unterstützt auch die Stiftung RTL das Projekt. Doch mit Ausbruch der Corona-Krise und den damit verbundenen Restriktionen, hat sich die Notsituation noch einmal verschärft.

Die Stiftung „RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ hat sich daher gemeinsam mit vielen bisherigen Teilnehmern von „Sing meinen Song“ und mit VOX dazu entschieden, die Menschen vor Ort mit einer besonderen Aktion zu unterstützen – und da können auch Sie zuhause helfen! „Sing meinen Song“-Gastgeber Michael Patrick Kelly, der kurz zuvor selbst noch vor Ort war, schildert die Situation und die Aktion im Video. 

40.000 Euro Soforthilfe von der Stiftung RTL

Mit einer Soforthilfe von 40.000 Euro, ermöglicht es die Stiftung RTL, die Mahlzeiten für die Familien zu finanzieren. Gleichzeitig rufen Spots im VOX-Programm ab heute zu Spenden auf.

Das Team der „Grootbos Foundation“ rund um Michael Lutzeyer kümmert sich sehr engagiert um die verzweifelten Familien im Township Masakhane: Sie kochen und verteilen täglich rund 2.000 kostenlose Essen an bedürftige Familien mit Kindern. Oftmals ist dies für sie die einzige Mahlzeit am Tag. Das Essen kostet 20 Cent pro Tag – mit nur 10 Euro können also 50 Menschen täglich ernährt werden. Gerne würde das Team Grootbos bis zu 5.000 bedürftige Menschen versorgen und dafür benötigen sie Unterstützung. Mit der Soforthilfe der Stiftung „RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ und den Spenden sollen Mahlzeiten für die Familien aus dem Township finanziert werden.

So können Sie bei der Spendenaktion mitmachen

Spende per SMS / 10-Euro-SMS
Senden Sie das Wort Südafrika an die 44 8 44
(10 Euro/SMS + ggf. Transportkosten)

Spende per Überweisung ans Spendenkonto
Empfänger: Stiftung RTL
Stichwort: Südafrika
Konto: DE55 370 605 905 605 605 605
BIC: GENODED1SPK
Bank: Sparda-Bank West

Spenden über die Stiftungs-Homepage
www.rtlwirhelfenkindern.de

Corona-Krise verschlimmert die Situation in Südafrika

Michael Patrick Kelly im Township Masakhane
Michael Patrick Kelly besuchte die Township noch nach den Dreharbeiten für "Sing meinen Song" im Februar 2020.

Noch Anfang März konnte sich der aktuelle „Sing meinen Song“-Gastgeber Michael Patrick Kelly am Rande der Dreharbeiten zur 7. Staffel persönlich davon überzeugen, wie den Kindern mit den Spenden vor Ort nachhaltig geholfen wurde.

Doch dann kam die Corona-Pandemie, zu deren Eindämmung am 26. März 2020 eine strikte Ausgangssperre verhängt wurde, deren Ende immer noch nicht abzusehen ist. Die strengen Restriktionen haben verheerende Auswirkungen auf die sowieso in Armut lebenden Menschen in den Townships: Unternehmen werden geschlossen und Angestellte entlassen. Die Menschen haben keine Verdienstmöglichkeiten mehr, sodass als Folge auch das Geld für Hygieneartikel und die Ernährung der Familien fehlt.

Erste Aktion im Rahmen des RTL-Spendenmarathons 2017

Schon 2017 wurde aus den Einnahmen des RTL-Spendenmarathons auch die Organisation „Grootbos Foundation“ am Drehort von „Sing meinen Song“ in Südafrika unterstützt. Die damaligen Gastgeber Alec Völkel und Sascha Vollmer von „The BossHoss“ machten sich danach als Projektpaten auch persönlich vor Ort ein Bild davon, wie dringend die gesundheitliche Versorgung benachteiligter Kinder in dem Township Masakhane in Gansbaai verbessert werden muss. Mit den Spenden der Stiftung RTL entstand daraufhin inmitten des Townships ein medizinisches Zentrum sowie ein Kindergarten für rund 150 Kinder. Zusätzlich wurde ein neuartiges Bildungs- und Beratungskonzept entwickelt, welches medizinisches Grundwissen vermittelt und den Zugang zu ärztlicher Versorgung verbessert. Die Spendensumme der Stiftung RTL für das Projekt betrug damals 403.920 Euro.