Gefüllte Auberginenröllchen vom Grill mit Falafel und Joghurt-Dip

Rezeptbild
Schwierigkeitsgrad
mittel
Zubereitungszeit
275 Min.
Preiskategorie
€€

Zutaten

Für Personen

Auberginenröllchen

Brötchen alt
Auberginen
Rinderhackfleisch
Spitzpaprika
Petersilie
Tomate
Tomatenmark
Chiliflocken
Salz und Pfeffer
Köfte-Gewürz

Tomatensauce

Dosentomaten (stückig)
Zwiebel rot
Knoblauchzehen
Raz El Hanout / Gewürzmischung
Koriandersaat (gemahlen)
Salz und Pfeffer

Falafel

Kichererbsen getrocknet
Speiseöl geschmacksneutral
Petersilie
Minze frisch
Zwiebel rot
Knoblauchzehen
Saft einer 1/2 Zitrone
Sesam weiß
Koriandersamen
Kreuzkümmel
Chilipulver
Zimt
Paprikapulver
Salz und Pfeffer

Joghurt-Minz-Dip

Griechischer Joghurt
Minze frisch
Honig
Sesampaste Tahine Tahina
Zitronensaft

Zubereitung

Für die Auberginenröllchen

Das altbackene Brötchen in eine Schüssel geben und mit Milch einweichen. Die Auberginen mit einem V-Hobel oder einem scharfen Messer in lange, dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Salz bestreuen und etwa 1 Stunde ruhen lassen. Dadurch werden sie weicher und lassen sich besser rollen.

Nach der Ruhezeit das ausgetretene Wasser wegschütten, die Auberginenscheiben unter fließendem Wasser abspülen und zum Trocknen auf ein Geschirrtuch legen.

Für die Hackfleischmasse Spitzpaprika, Zwiebel und das Fruchtfleisch der Tomate (ohne Kerne) in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie fein hacken.

Das Rinderhackfleisch mit dem vorbereiteten Gemüse, dem Tomatenmark, den Chiliflocken, Salz, Pfeffer, dem eingeweichten Brötchen sowie dem Köfte- oder Dönergewürz zu einer gleichmäßigen Masse vermengen.

Die Hackfleischmasse auf die Auberginenscheiben streichen und diese aufrollen. Die Röllchen am besten direkt auf Grillspieße oder ähnliche Spieße stecken, damit sie sich nicht wieder öffnen.

Die Auberginenröllchen auf dem Grill etwa 5 Minuten pro Seite grillen. Zwischendurch den Gargrad am besten mit einem Grillthermometer überprüfen.

Für die Tomatensauce

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin glasig anschwitzen.

Die Dosentomaten hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken.

Die Tomatensauce kann bei schwacher Hitze 2–3 Stunden köcheln. Je länger sie kocht, desto intensiver wird das Aroma.

Für die Falafel

Die Kichererbsen in eine Schüssel geben, mit reichlich Wasser bedecken und über Nacht einweichen. Sie sollten etwa 12 Stunden im Wasser liegen.

Am nächsten Tag die Kichererbsen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Zwiebeln und Knoblauch in grobe Stücke schneiden.

Kichererbsen, Zwiebeln und Knoblauch zusammen mit den restlichen Zutaten und Gewürzen – außer dem weißen Sesam – in eine Küchenmaschine mit Messereinsatz geben und fein mixen.

Die Masse zwischendurch von den Rändern nach unten schieben und erneut mixen, bis eine gleichmäßige Konsistenz entsteht. Die Masse sollte gut zusammenhalten, aber nicht zu fein oder matschig sein. Zum Schluss den weißen Sesam unterheben.

Die Falafelmasse vor der Weiterverarbeitung etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach mit den Händen oder einem Falafelportionierer zu Kugeln oder nach Wunsch formen und im heißen Öl knusprig ausbacken.

Die Falafel sollten dabei vollständig im Öl schwimmen, ähnlich wie bei einem Wiener Schnitzel.

Für den Joghurt-Minz-Dip

Joghurt in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten zu einem Dip verrühren.