Das perfekte Profi Dinner

Das perfekte Profi Dinner bei Harald Wohlfahrt: Wenn gestandene Profiköche nur noch staunen können.

Der Meister serviert

Am letzten Tag des "Profi Dinners" lädt eine wahre Kochlegende zu sich nach Hause ein. Ungewöhnlicherweise serviert Harald Wohlfahrt dabei ein Mittag- und kein Abendessen, doch dem Genuss tut das keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil - die drei gestandenen Profiköche Simon TressFrank Buchholz und Christoph Brand können nur noch ehrfürchtig staunen und schweigen und werden spätestens mit der Vorspeise zu regelrechten Fanboys ihres Gastgebers.

Erstmal ein Foto machen!

Der laut Frank Buchholz "Gott unter Köchen“ lässt es mittlerweile etwas ruhiger angehen. Über 41 Jahre hat Harald Wohlfahrt im Restaurant "Schwarzwaldstube“ im Hotel "Traube Tonbach“ gekocht, 37 Jahre als Küchenchef, wobei er 25 Jahre drei Michelin-Sterne innehielt. "Mehr ging an Anerkennung ja nicht mehr“, findet Wohlfahrt, der ursprünglich gar nicht so lange in der "Schwarzwaldstube“ bleiben wollte: "Ich wollte das Hotel damals nach vier Wochen wieder verlassen. Dass da ein Lebenswerk draus wird, das hätte ich mir damals nicht erträumt.“

Mittlerweile hat die Kochlegende seinen Fokus verlagert: "Die Sterne haben wir hinter uns gelassen.“, erklärt er. Seine neue Berufung sind seine Enkelkinder: "Im Herzen bin ich Familienmensch. Und das genieße ich jetzt umso mehr mit den Enkelkindern, weil ich mir für meine eigenen Kinder eigentlich zu wenig Zeit genommen habe“, gesteht er.

So sehen Genießer aus

Harald Wohlfahrt
Harald Wohlfahrt lässt die Kollegen vor Ehrfurcht verstummen © VOX

Als Vorspeise serviert Wohlfahrt seinen Gästen eine Trilogie aus Meerestieren: Gebeizter Lachs, Austern mit Kaviar vom Fliegenfisch und eine Garnele in Teigrolle werden mit einem Hauch Limonen-Sauerrahm auf Gurkenrelish serviert. Das gefällt seinen Gästen so gut, dass die erst einmal Fotos von der Speise schießen müssen. Kein Wunder, dass sich im Haus eine Auszeichnung neben die andere reiht. "Gänsehaut! Der hat sich das alles erarbeitet“, findet Christoph Brand. "Der hat ja nichts geschenkt gekriegt. Ich fand es extrem geil, dass wir das sehen durften.“ Als Frank Buchholz später dann noch beim Servieren des Desserts helfen darf, gesteht er ehrfurchtsvoll: "Das war schon eine Ehre, ihm zu helfen.“

Ob die gestandenen Profis am Ende endgültig vor Ehrfurcht erstarren, könnt ihr bei TV NOW sehen.