Dekonstruierter Bratapfel mit Vanillesauce, Crumble und Griessklümp

Rezeptbild
Schwierigkeitsgrad
einfach
Zubereitungszeit
55 Min.
Preiskategorie
€€

Zutaten

Für Personen

Dekonstruierter Bratapfel

große Äpfel
Marzipanrohmasse
Preiselbeeren
brauner Zucker
gehackte Walnüsse
Butter
Calvados
Zimt
Kardamom

Vanillesauce

Eigelb
Zucker
Milch (38% Fett)
Sahne
brauner Zucker
Vanilleschoten
Vanilleextrakt
Speisestärke

Crumble

Dinkelmehl
brauner Zucker
weiche Butter

Fliederbeersaftsuppe

Fliedersaft / Holundersaft
Wasser
weißer Zucker
Speisestärke
Griessklümp
Milch
Hartweizengrieß
Butter
Großes Ei
Salz
Muskat

Zubereitung

Dekonstruierter Bratapfel

Für den dekonstruierten Bratapfel die Äpfel schälen, entkernen und in etwa daumendicke Spalten schneiden. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen, den braunen Zucker hinzugeben und die Apfelspalten darin karamellisieren, bis sie leicht weich werden und eine schöne Farbe annehmen. Nach Geschmack mit etwas Zimt bestäuben. 

Dazu wird eine Nocke oder kleine Kugel aus der klassischen Bratapfelfüllung serviert. Dafür die Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden. Wer die Masse leichter verarbeiten möchte, kann sie für etwa 20 Sekunden bei niedriger Wattzahl in der Mikrowelle leicht erwärmen; notwendig ist das nicht, es macht das Marzipan lediglich weicher. Preiselbeeren, Zimt und Kardamom hinzufügen und alles mit einer Gabel gründlich verkneten. Anschließend die Walnüsse unterarbeiten. Den Calvados nach und nach dazugeben und zwischendurch abschmecken, da nicht jeder die Füllung gleich kräftig „beschwipst“ mag. Die Füllung kalt servieren, besonders dann, wenn die Vanillesauce warm dazugegeben wird. 

Vanillesauce

Für die Vanillesauce zunächst das Eigelb mit dem hellen Zucker schaumig aufschlagen und zwei Esslöffel Milch unterrühren. In einer kleinen Schüssel zwei bis drei Esslöffel Milch mit der Speisestärke glatt verrühren. 

Die restliche Milch zusammen mit Sahne und Zucker in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen. Die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark auskratzen und sowohl Mark als auch Schoten zur Milch-Sahne-Mischung geben. Wer einen besonders intensiven Vanillegeschmack möchte, kann zusätzlich wenig Vanilleextrakt ergänzen. Die Mischung einmal aufkochen lassen, anschließend vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. 

Nun die angerührte Stärke einrühren und die Sauce erneut vorsichtig erhitzen, bis sie bindet. Dabei weiter rühren. Die Sauce wird häufig erst beim Abkühlen deutlich dicker. Sobald sie nur noch lauwarm ist, die Eigelb-Zucker-Mischung mit dem Schneebesen einrühren. Sie darf nicht in die kochende Sauce gegeben werden, da das Ei sonst stockt und Klümpchen bildet. 

Crumble

Für den Crumble Mehl, Zucker und Butter miteinander verkneten, bis Streusel entstehen. Diese auf einem Backblech verteilen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten backen. Dabei im Blick behalten, da der Crumble je nach Ofen auch schneller bräunen kann. 

Fliederbeersaftsuppe

Für die Fliederbeersaftsuppe den Holundersaft im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnen, da er sehr intensiv, herb und säuerlich schmeckt. Bei der angegebenen Menge entspricht das etwa einem halben Liter Saft und einem halben Liter Wasser. Beides in einem Topf erwärmen und zunächst mit etwa drei Esslöffeln Zucker abschmecken. Die genaue Zuckermenge hängt vom Saft und vom gewünschten Süße-Säure-Verhältnis ab; wer möchte, kann später am Tisch nachsüßen. 

Zum Andicken etwa zwei Esslöffel Speisestärke in etwas Saft oder Wasser glatt rühren und in die köchelnde, aber nicht sprudelnd kochende Suppe geben. Kurz weiter erhitzen, bis die Suppe leicht bindet. Zum Schluss einige Grießklößchen oder Grießklümpchen hineingeben. 

Grießklößchen

Für die Grießklößchen Milch mit Salz, etwas Muskat und Butter aufkochen. Den Grieß nach und nach unter ständigem Rühren einrieseln lassen, bis eine feste Masse entsteht. Diese etwas abkühlen lassen, dann das Ei gründlich unterrühren. Die Masse anschließend vollständig abkühlen und fest werden lassen. 

Aus der erkalteten Grießmasse mit einem Löffel Nocken abstechen oder kleine Kugeln formen. Diese in kochendes Wasser geben und gar ziehen lassen. Sobald sie an die Oberfläche steigen und oben schwimmen, sind sie fertig. Dann abschöpfen und entweder direkt servieren oder abkühlen lassen und einfrieren.