: Goodbye Deutschland: Für ihr Leben in Irland hat Svenja einen bitteren Tausch gemacht

Svenja verlässt Deutschland mit ihrer Tochter, um in Irland eine bessere Zukunft zu finden, stößt jedoch auf finanzielle Schwierigkeiten und bürokratische Hürden. Fehlendes Geld, Bürokratie und Einsamkeit bringen ihren Traum schnell ins Wanken.

Das Leben in Deutschland taugt nichts

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Seit die 23-jährige Svenja vor einem halben Jahr zum Praktikum in Irland war, hat sie einen Traum: Sie will unbedingt auf der grünen Insel leben. Zusammen mit ihrer fünfjährigen Tochter verlässt sie ihre Heimatstadt Siegen voller Hoffnung auf eine Perspektive. In Deutschland hat Svenja keinen Job, sie lebt alleinerziehend in einer Sozialwohnung. 

Immer wieder Geldprobleme

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Im kleinen Küstenstädtchen Lisdoonvarna dagegen kann sie als Kassiererin in einem Supermarkt anfangen. Sie ergreift die Chance, um ihrer Tochter und sich eine bessere Zukunft zu bieten.
Ganz ohne Ersparnisse geht Svenja nach Irland. Doch kaum unterwegs, bekommt sie eine Nachricht von ihrer irischen Vermieterin. Eine Mietkaution ist fällig.

Woanders ist auch schwierig

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Svenjas Job beginnt erst in drei Monaten. Bis dahin will sie von Arbeitslosengeld leben. Damit das Amt in Deutschland das Geld nach Irland überweisen kann, muss Svenja Dokumente von den irischen Behörden organisieren und das innerhalb von sieben Tagen. Doch die Zeit reicht nicht und Svenja steht vor dem Aus ihres großen Traums.

Und damit beginnen Svenjas Zweifel erst richtig

Für ihr Leben in Irland hat Svenja einen bitteren Tausch gemacht: Sie musste ihre besten Freunde in Deutschland zurücklassen. Als es ihr richtig schlecht geht, fühlt sie sich allein. Svenja zweifelt an ihrer Entscheidung. Hat sie einen großen Fehler gemacht?