: Das perfekte Dinner: Kei serviert Pani Puri – obwohl er noch nie in Indien war

Ein Mehrgenerationenhaus, viel Liebe zum Detail und jede Menge Gewürze. Bei „Das perfekte Dinner“ nimmt Kei (49) seine Gäste mit auf eine kulinarische Reise nach Indien. 

Der Tisch ist festlich dekoriert, frische Blumen setzen Farbakzente und selbst der Wintergarten mit Blick auf den Habichtswald wird zum Hingucker. Kei verrät direkt, dass hinter der Deko vor allem die Frauen der Familie stecken. „Zum Beispiel mit den Blumen. Das ist ein Werk meiner Mutter gewesen. Die ist gelernte Floristin“, erzählt der 49-Jährige stolz. Seine Mutter sei zwar längst im Ruhestand, habe ihr Talent aber keineswegs verloren.

Ein Haus für mehrere Generationen

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Kei arbeitet als Pädagoge und legt wert auf Geselligkeit. Vor rund einem Jahr wurde das Haus um einen Anbau erweitert. Dort wohnen inzwischen die Eltern seiner Lebensgefährtin. Das Mehrgenerationenprojekt liegt dem Gastgeber besonders am Herzen.

Während die Gäste nach und nach eintreffen, wird schnell klar: Die Erwartungen an den Abend gehen auseinander. Einige rechnen mit deftiger Hausmannskost, andere vermuten ein klassisches Lammgericht. Was tatsächlich auf den Tisch kommt, hat jedoch kaum jemand auf dem Zettel.

Kei setzt auf Indien statt Hausmannskost

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In der Küche läuft die Vorbereitung längst auf Hochtouren. Kei hat sich für einen komplett indischen Abend entschieden. Sein Interesse für die Küche des Landes kommt nicht von ungefähr. Ein Kochkurs habe ihn auf den Geschmack gebracht, erzählt er. Selbst war er noch nicht in Indien. Aber wen interessiert's, wenn das Menü stimmt?!

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Schon die Vorspeise fällt aus dem Rahmen. Knusprige Papadams, Mangochutney, Gurken-Raita und verschiedene Pani-Puri-Variationen sollen den Gästen Indien näherbringen. Dafür frittiert Kei kleine Teigkugeln, die sich mit Luft füllen und anschließend gefüllt werden. Beim Hauptgang folgen gleich zwei bekannte Klassiker der indischen Küche. Butter Chicken und Lamm Madras treffen auf Basmatireis, Spitzkohl, Cashews und frisch gebackenes Naan-Brot. Auch beim Dessert bleibt Kei seinem Konzept treu. Eine Kokos-Safran-Panna-Cotta trifft auf Passionsfrucht. Dazu serviert er frittierte Quark-Kardamom-Bällchen mit Feigenmarmelade.

Ob die ungewöhnliche Menüreise am Ende auch die volle Punktzahl bringt? Die Gäste zeigen sich jedenfalls schon beim ersten Blick auf die Speisekarte gespannt. Und eines steht fest: Langweilig wird dieser Dinner-Abend garantiert nicht. Beweist auch ein Blick auf RTL+.