Die neue Dinner-Woche kommt aus Potsdam und im Fall von Sassi (30) hört man das auch. Sie ist die erste Gastgeberin der Woche und möchte den Gästen ein paar Ost-Klassiker servieren. Bei ihren Senfeiern hat sie sich in der Vorbereitung allerdings mächtig verschätzt. Als es ans Zubereiten geht, sind die verdammten Eier nicht gepellt und Sassi muss Hilfe bei den Gästen suchen.
Dann müssen eben die Gäste ran : Das perfekte Dinner: Die Gastgeberin scheitert ausgerechnet am Eierpellen
"Ick hab' keenen Bock mehr, diese scheiß Eier zu pellen, ey!"
Aber man kann aus der Not ja auch eine Tugend machen. Mitunter verlaufen Tischunterhaltungen beim Dinner eher zäh und umsichtige Gastgeber sorgen für Beschäftigung wie Bastelstunden, gemeinsames Musizieren oder Sport treiben. Warum das Unterhaltungsprogramm nicht mit dem Nützlichen verbinden und die Gäste zur Zubereitung des Menüs beitragen lassen? Sassis Gäste nehmen ihr die etwas holprige Planung jedenfalls nicht übel.
Im Reich der Verniedlichungen
Sassi ist eine Gastgeberin, die kindliche Freundlichkeit versprüht. "Lecki, oder?", fragt sie und antwortet darauf artig "Danki!" So jemandem kann man nun wirklich nicht böse sein. Zumal auch die Speisenfolge an vergangene Kindertage erinnern lässt:
Motto: Ost-Klassiker neu interpretiert - Ein Abend mit Geschmack und Geschichte
Vorspeise: Kleines Ragout mit Ost-Charme - Ente / Brühe / Käse / Brot
Hauptspeise: Knusprige Panko-Eier auf Trüffel-Senfsoße, dazu Cremiges von der Kartoffel
Nachspeise: Süße Ostalgie - Quarkkeulchen trifft cremiges Zitrönchen
Nicht alles damals war schlecht
Mittwochs-Gastgeber Konrad hat allerdings keine guten Erinnerungen an die Senfeier aus der Schulkantine. Auch vermissen die Teilnehmer "Tote Oma" im Menü. Das ist eine Grütz- oder Blutwurst, die in der DDR häufig mit Sauerkraut serviert wurde. Westdeutsche sind davon weitestgehend verschont worden und auch heute bekommen Unwissende es nicht zu Gesicht. Schade!
Das Dinner in voller Länge sehen wir dagegen wie immer auf RTL+



















