Die polnische Küche ist beim "Perfekten Dinner" relativ selten zu Gast. "Zu bodenständig", mutmaßt Robert (44), dritter Gastgeber von Lüneburg und selbst gebürtiger Pole. Damit die seltene Kost gut ankommt, greift der kochbegeisterte Zahnarzt zu kleinen Hilfsmitteln.
Neue Freundinnen der polnischen Küche : Das perfekte Dinner: Roberts raffinierter Trick lässt die Damen strahlen
Live-Cooking gibt immer Pluspunkte
"Es geht noch nicht los - da kommt noch ein kleines Special", preist Robert seine Überraschung an. Und lässt den Meerrettich-Schaum live am Tisch aus dem Siphon auf die Rote-Bete-Suppe rieseln. Die Damen freut's, denn sie grinsen über beide Ohren über diesen "Wow-Effekt". Der Mann weiß eben, wie man skeptische Gäste auf seine Seite bringt.
Mama kann diesen Koch-Gags nur bedingt etwas abgewinnen
Hilfe bekommt Robert zu früherer Stunde von Mama Nora. Nach den Kochkünsten des Sohnes gefragt, reagiert sie eher gebremst euphorisch. Sie ist Vertreterin der reinen polnischen Koch-Lehre, während ihr Sohn auch internationale Geschmacksrichtungen zulässt. Was will man machen? Die Kinder gehen irgendwann eben ihre ganz eigenen Wege.
Motto: Ein deutsch-polnisches Menü
Aber auch Robert nimmt es manchmal sehr genau. Beinahe entschuldigend stellt er fest, dass die Pilzfüllung der Teigtaschen nicht aus Steinpilzen besteht. Eine Sorte, die es in Polen an jeder Ecke gibt, nicht jedoch in Lüneburg. Schade irgendwie, aber auch so macht sich das Menü ganz gut.
So ganz nebenbei gibt Robert bei 'Das perfekte Dinner' noch einen Einblick in sein großes Zuhause, in dem neben ihm auch vier Hunde und vier Katzen leben. Letztere lungern gerne auf Sitzflächen herum, die eigentlich für die Gäste reserviert sind.
Besonders auffällig ist seine schwarze Küche, die sofort zum echten Hingucker wird. Schafft er damit schon vor dem ersten Gang den nötigen Eindruck, der für eine hohe Wertung unerlässlich ist?



















